Wie geht es weiter…

Nö, nicht die Bohne eine Idee, was aus der Welt wird und wohin sich der Rübenpreis diese Saison entwickelt. Vermutlich nach oben, aber die Überschrift ist ja auch nur ein kleiner Aufreißer, um die hektischen sideclicker, baby, mal für 0,3sec bei der Stange zu halten.
Es treibt mich zur Zeit nicht nur das kleine Tagesgeschäft um, Scalen und Arpeggien en gros et en detail. Im Herbst da fallen ja auch die Viren über einen her, und obwohl ich seit bestimmt 10 Jahren Mundstück und S-Bogen nicht mal zum durchwischen gewechselt habe, hat es mich wieder gepackt! Kriege ich noch mehr aus diesem Baßrohr? Und dann reitet mich der Teufel nicht zu knapp, jetzt will ich mir das Herzstück der Klangformung selber bauen. Den eigenen S-Bogen.
Auf der Suche nach geeignetem Material habe ich schon quer durch Deutschland telefoniert und eigentlich nix erreicht. Rohre in den gesuchten Durchmesser (D26W1) sind in Goldmessing oder Tombak (herrlicher Begriff) chemisch CuZn15 jarnücht zu kriegen. Oder sagen wir mal wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen. Nette schwäbische Fachmänner und -frauen waren immer sehr verständnisvoll, aber 40m von dem Zeug brauch‘ ich wirklich nicht. Oder ist da vielleicht noch ein riesiger Markt für LeBlanc Bassklarinetten S-Bögen aus der Manufaktur Schückens? Man wird es sehen. Wer mehr über Kupfer und seine Legierungen lernen möchte, kann ja auch beim Deutschen Kupferinstitut vorbei schauen, die sind bestimmt glücklich über jeden Klick .
Aber eigentlich schreibe ich das alles nur des folgenden Links wegen. Auf der Suche nach Instrumentalphysik landete ich dort und es ist zu lehrreich, als daß ich eigenherzig sein könnte.

„Mit einem Vordiplom in Physik liest es sich wie ein Roman“( Frank J. Tipler: „Die Physik der Unsterblichkeit)

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