Trotzdem: Üben, üben und nochmal…..

Das habe ich wohl verschwiegen, zwischen hellem Tageslicht und sterndurchfinsterter Nacht- es wird geübt. Mit größter Lust gerade in den Ferien. Und stets mit Vergnügen Skalen. Heute zum Beispiel Bb-Dur. Ich bin immer wieder überrascht, was einem noch auffallen kann. Momentan liegt die Aufmerksamkeit mehr auf dem Ton als auf den Flinkefingern. Registerwechsel, durchatmen, den Ton geöffnet halten. Herrlich kann es sein.
Ich hab immer gerne Skalen geübt, mag die Schönheit der Monotonie, des Einfachen sein, die mich das leiden läßt. Aber wer redet hier von Monotonie: In Sekunden, stufige Rückung, triolisch, ternär, Sextolen, diverse Artikulationen, rythmische Variationen, in Terzen. Die Skala ist das Brot des Musikers. Ein Rezept und tausend Geschmäcker.

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