Künstlerfest

Freikarten gab es, meine Freundin Steffanie haut im Apollo in die Tasten, Robert Kreis und sein Damenorchester , die Jazz Sextanten, wer nimmt das nicht wahr? Also ab ins Varieté.
Viel Musik von Robert ein wenig Artistik, großartig und poetisch der Geräuschemacher Ezio Bedin. Denoch empfinde ich- mit allem Kollegenrespekt vor jeder Darbietung: Das Varieté ist tot. Leider. Gerade durch die ständige Beschwörung der wilden 20ger Jahre durch Robert Kreis, und die Genien jener Zeit, es bleibt Nostalgie und vorbei ist vorbei. Nichts ist mehr schlüpfrig, nichts gewagt, die Modernität und Mondänität des brodelnden Berlins, wie kann die imitiert werden? Irgendwo bleibt es Dixieland. (Klar würd ich im Apollo spielen. wer arbeitet nicht gerne?)
Aprés dann Bergfest im Artistenkreis. So wie man es sich vorstellt, lang und lustig, der Zauberer macht Unfug mit der Gabel, verknotet Löffel, eine Trommelsession auf den Pizzakartons, der Humorist schält pantomimisch einen Pfirsich. So müßte es auf die Bühne. Geht aber nicht, und irgendwann graut der Morgen.
KünstlerfestRobert Kreis mit MuseNicht die SchlangenfrauKein Bier mehr?

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