Futur II

Angesichts nationaler regionaler und auch internationaler Katastophen, verkneife ich mir den klugen Feuiltonismus. Stattdessen plagen mich heute Sorgen und Gedanken gänzlich anderer Art. Gedanken die sich mir bei stumpfsinniger Arbeit, beim Mittagessen oder beim Kaffeekochen anspringen. Zuerst grübelte ich heute über den Verbleib der Rebirthingscene. Eine stattliche Anzahl von Links führen in die Irre, denn ich meine nicht die Atemtherapie , sondern einen verschollenen Kult der späten 80ger. Da legte man sich in abschließbare Wannen voller Salzlage und wartete auf die mentale Wiederholung des Geburtsstresses. Nix zu finden out und nicht präsent.
Dann bin ich irgendwie in dieser Zeit hängen geblieben, denn beim Mittagessen mit meinem Schreinermädchen postulierte ich, die Nouvelle Cuisine wäre ohne den Schnittlauch nicht möglich gewesen. Oder zumindest eine andere. In meinem Gedächtnis flimmern da Bilder höchster Aesthetizität, von winzigen Essenmengen und alles war mir ein wenig Schnittlauch dekoriert. Ich kann mich aber auch irren. Worin ich mir ganz sicher bin, ist die vöööllllige Vernachlässigung des Futur II durch die Blogosphäre. Deshalb noch zum Abschluß mal was in Futur II:

Wenn ihr das gelesen habt, werde ich wohl nichts davon gemerkt haben.

Und dann lasse ich hiermit alles Welt noch einen Blick auf einen Teil meines Küchenequipments werfen.

In Kürze folgt die Serie „Pfannen, Stationen meines Lebens“

2 Responses to Futur II

  1. es gibt außer dem f2 auch sehr wohl verlaufsformen im passiv im doitschen :

    der papst war wochenlang im sterben am liegen gewesen .

    nun ist er am verwesen .