Die Wahrheit

Auf Motivsuch ging ich zum Trödelmarkt. Märkte sind immer pittoresk, lebhaft und unübersichtlicht. Auf dem Aachener Platz läßt man sich aber nicht gerne photographieren, stellte ich fest. Kaum hob ich die Kamera, drehten sich die Händler weg. Angst vorm Ordnungsamt, der Ausländerbehörde und der SOKO-Fahrrad, nehme ich an. So knipste ich einen kleinen Jungen. Die Tendenz des Bildes- die Möglichkeit es völlig falsch zu interpretieren- Araberkind mit Waffen- war mir in diesem Moment noch nicht klar. Klar wird mir nur die Möglichkeit mit Bildern alles auszudrücken- selbst ohne Photoshop. Eigentlich ist es nur ein Kind, das für seinen Vater/Bruder auf den Stand aufpasst. Und Spielzeuggewehre hatte ich auch. Aber der Kontext…..

mißverständliches Bild

3 Responses to Die Wahrheit

  1. Als ich dem chinesischen Koch in Wien zuschaute, wie er Schweinsohren schnitt, machte es „knurps“ „knurps“ „knurps“
    Und als ich die Schweinsohren dann gegessen habe, war es nicht anders.

    Oder war es der Gnom, der mir von den wirren Wurzeln der Buche auf dem Weg zum Trotzkopf im Graferberger Wald aus zuwinkte und meinte, als ich ihn nach seinem Namen fragte: „Du heißt Knurps“ Ich sagte: „Ich heiß Richie, aber wie heißt Du?“ Als Antwort bekam ich abermals zu hören: „Du heißt Knurps“ und ein fröhliches Lachen folgte aus dem Wurzelgewirr von dem aus der Gnom in die Erde verschwand.

    Es kann auch ein, dass ich mich einfach verschrieben habe und „Knirps“ meinte. Aber das alles weiß ich nicht so genau.

    knurps, knurps

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