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Franz Krommer Konzert für zwei Klarinetten Eb Dur op.35

21833-1Eigentlich sollte alles ganz schnell gehen. und dann dauert und dauert es und ich fresse mich an einzelnen Pixeln fest. Immerhin habe ich jetzt sschon mal in die tiefen Abgründe von Finale geblickt und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Die beiden Solostimmen habe ich mit viel Aufmerksamkeit durchgesehen, die Partitur dann aber nur noch zusammen gehauen und nicht mehr jeden Legatobogen angefasst, man möge mir das nachsehen.

Im Finale habe ich die gestrichelte Bindung aus der 2. Klarinette übernommen, das Stacatissomo in der ersten Klarinette beibehalten. Das Legato in T277 habe ich aus T276 übernommen Soweit meine Konzentration das zuließ ist die Abschrift korrekt. Wer Korrektur lesen möchte, kann das Original hier zum Vergleich einsehen und mir die Missetaten berichten

Ich würde mich freuen, wen es ein Feedback gäbe, bezüglich der Lesbarkeit und der Aestethik des Satzes. Ich selbst ärgere mich ja immer mehr ob der Finalestandardformatierung, und hoffe es besser gemacht zu haben. Es wird auch einen playalong geben, aber das braucht noch ein wenig….

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Gaetano Donizetti- Studie für Klarinette

Gaetano DonizettiWer glaubt, ich hätte über die Feiertage Langeweile verspürt, der täuscht sich. Die Studie für Klarinette, mir der mich mein geliebter Lehrer Albert Novak damals ziemlich überforderte, schlummert schon lange in der virtuellen Schublade. Ich haue sie jetzt mal raus als Neujahrsgeschenk an alle Klarinettisten dieser und sämtlicher Hemisphären. Happy C-Dur miteinander  Zum download ==>  Donizetti-Studie für Klarinette

Franz Anton Hoffmeister Konzert für Klarinette

Franz Anton Hoffmeister ist wahrscheinlich unter Flötisten bekannter. Diesem Instrument widmete  er große Aufmerksamkeit, nicht weniger als 30 Konzerte schrieb er für sie. Sein Klarinettenkonzert ist auf den ersten Blick gefällig und eingängig. Als Jugendlicher habe ich es gerne gespielt: es ist gute Gebrauchsmusik, die kein großes Gefühl fordert. Mittlerweile sehe ich das etwas abgekärter und schätze den ersten Satz ob seiner keck spitzbübischen Art besonders.  Die Kopie (Nasskopie, wem dies noch etwas sagt), die mir mein schon verstorbener Lehrer Albert Nowack seinerzeit gab, stand kurz vor der Auflösung, deshalb habe ich es noch einmal abgeschrieben. Falls jemand Korrektur lesen möchte und mich auf ein vergessenes Vorzeichen, oder einen versetzten Staccatopunkt aufmerksam machen möchte, nur zu, ich bin bereit für die kritische Ausgabe.

Bis dahin steht das Konzert für Klarinette von Franz Anton Hoffmeister hier zum download bereit

Mal Klassik transkribieren?

Transkribieren ist wohl das mächtigste Werkzeug, das einem Musiker zur Verfügung steht, auch wenn es nicht so viel benutzt wird, wie es sollte.

„A magical thing happens when you listen to a recording of your favorite player and begin to play along with the record. It’s almost as if an unconscious transformation takes place, an instant instruction through aural osmosis. Simply by sitting by the speakers with your instrument and taking in those sound waves, you can instantly imitate that player’s unique musical style.Ironically though, many of us miss this connection because we have tunnel vision on the music theory. Somewhere along the way, we’ve picked up this mentality that you learn the notes in one place and get the style from another. Chances are you’ve even heard someone describe musical style with words while teaching improvisation: “bend that note, lay back on the time there, ghost those notes, play with a brighter sound, tongue those notes shorter, put some edge on it!” These phrases give you a general target to aim at, but when compared with the actual sound, these verbal descriptions continually fall short of the intended target.“ Weiterlesen bei Jazzadvice.com

Bei einem Spaziergang die vergangenen Tage, fragte ich mich, wieso es unter Klassikern nicht so verbreitet ist, oder wird es überhaupt betrieben? Gedacht- getan.  Wenn man schon einmal einer mittenlastigen 50ger Jahre Aufnahme ihr Geheimnis abgerungen hat, ist es recht leicht, und wenn man den Einstieg in das Transkribieren sucht, ist es ein guter Weg. Hier die Früchte einer unterhaltsamen Viertelstunde.

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Crusell-Klarinettenquartett, c moll, Allegro molto agitato
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