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    Die eigene Saxophonschule

    von Rainald | Februar 12, 2006

    Das ist immer ein Grund gewesen zu mosern: Das miese Material mit dem man unterrichtet. Es gibt keine Saxophonschule, die mir gefällt, oder besser, das dem Gros meiner Klienten angemessen wäre. Entweder zu anspruchsvoll, mir Stücken, die keiner versteht, wie zum Beispiel in Londeix “Saxophon spielend leicht” oder dümmlich und wenig tiefgehend wie bei Klaus Dapper. Lapsen wie in Iwan Roths “Schule für Saxophon” Lektion 8 nerven mich und die Schüler lernen nix: Der Ton gis wird eingeführt, ein paar Übungen und dann ein Spielstück in dem das Gis gerade zweimal vorkommt. Nächste Lektion, dasselbe nur mt B.

    Also gibt es von nun ab in meinem Unterricht meine eigene Saxophonschule, die man sich hier mal anschauen kann pdf.gif(835 Kb).

    Erschienen unter: Materialien, Musik, Unterricht |

    4 Kommentare zu “Die eigene Saxophonschule”

    1. klaus schreibt:
      Februar 17th, 2006 at 11:49

      immer muß ich das erste wort haben.
      was macht ein unzufriedener schüler ?
      Richtig - er kauft sich durch die unmengen von schulen - eine grausiger als die andere….
      ich frage mich dann immer - haben das saxophon-lehrer geschrieben ? Und - was sind das für schüler ??
      Ich hoffe also - daß “Nur zur Ansicht” überigens ein toller Name für eine Saxophon Schule hält, was der Lehrer verspricht…

    2. Rainald schreibt:
      Februar 17th, 2006 at 12:36

      Tja, was soll eine Schule. Das ist ja ein Dreierpack aus Lehrer, Schüler und Material. Ich versuch etwas relativ umfangreiches und gleichzeitig flexibles zusammenzutragen, um den grundsätzlichen Problemen zu begegnen. Was der “Schule” fehlt ist fast jeglicher Kommentar. Den gebe ich live. Aber es ist doch weit mehr Arbeit als ich dachte, vor allem, wie gehe ich mit didaktischen Weichenstellen um, was sich so langsam andeutet. bin jetzt bei Lektion 6…

    3. Joachim Zoepf schreibt:
      März 19th, 2008 at 11:04

      Nach wie vor stehe ich zur Roth Schule als Grundlagenmaterial. Ich habe zwar auch einiges zu bemängeln und eventuell zu verbessern, aber es gibt nun mal keine “perfekte” Schule. In der Regel peppe ich den Unterricht mit anderen Materialien auf, so dass meine Schüler/-innen keine Probleme mit dem Roth haben. Auch,wenn Sie manchmal ablehnend gegenüberstehen, kann ich sie längerfristig überzeugen und anfängliche Skeptiker/-innen finden diese dann auch ok.

      Meiner Meinung nach ist Dein Vorschlag keinen großen Wurf; eher eine Variante, die mich leider nicht überzeugt. Da bleibe ich beim Original.

    4. Rainald schreibt:
      März 20th, 2008 at 09:39

      Na, den großen Wurf oder die perfekte Schule habe ich auch nicht angekündigt oder versprochen. Die eigene Saxophonschule bügelt wenigstens die von mir bemängelten Fehler aus und bietet Material das nach meiner Erfahrung gut geeignet ist für ältere Anfänger. Gleichzeitig ist es extrem überzeugend den Schüler in der ersten Stunde Material mit dem eigenen LOGO in die Hand zu geben. Macht sich auf lange Sicht besser als immer zum Kopierer zu rennen.

      Meiner Meinung nach ist Dein Vorschlag keinen großen Wurf; eher eine Variante, die mich leider nicht überzeugt. Da bleibe ich beim Original.

      Die ist auch garnicht zu kriegen.

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