Die deutsche Jazzförderung at its best

Nun es handelt nur um eine „Projektförderung„, aber es ist irgendwie ein klassisches Beispiel:

Projekte  –  Kultur NRW

Projektförderung „Jazz“
Die Förderung beginnt im Januar 2008.
Folgende Ensembles / Künstler werden gefördert:

  • Trio:
  • The Bad Plus (USA)
  • Minsarah (BRD / USA)
  • Barry Harris Trio (USA)
  • Solo:
  • Jacky Terrasson (USA)

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9 Responses to Die deutsche Jazzförderung at its best

  1. Cedar Walton hat bestimmt mal ne Woche im Ruhrpott verbracht. Und Bad – hm – erinnert doch stark an Betburg-Hau. Harris, Harris da war doch was. Damals hoch über dem Rheinland. Terrasson: alter Name im Rheinland, stell Dich nicht so an. Alles nur eine Frage wieviel Oberstudienräte im Gremium sitzen. Flugs kanibalisiert sich der Besatzerenkel und praktiziert vorauseilenden Kulturgehorsam…

  2. Bitte, meine Herren Jazz ist die originäre Kultur des amerikanischen Negers und bedarf der vorurteilsfreien Förderung gerade in Ostwestfalen- Lippe-Schaumburg

  3. Ah, verstehe. Das ist die Dialektik der Emanzipation, deren Mittler, der Gremienstudienrat, zwischen Liebesentzug und emanzipatorischer Förderung, den lokalen Kleinkulturimperialisten in seine Schranken weist. Geradezu ein Foucoultscher Akt entlarvender Strafe! Und dann die subtile Ironie, einen in Berlin geborenen, nicht-Neger zu erwählen (Hr. Terrasson), der den Boden dieses Landes nur gegen Geld betritt. Hut ab!

  4. Ja klar, aber was, wenn den Etat ein zugereister Pole mit deutscher Staatsbürgerschaft, evangelischen Glaubens, im hintersten Ostwestfalen lebend, bekommt. Also jemand wie Sting? Dann stehen wir aber dumm da, oder?

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