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Die deutsche Jazzförderung at its best

von Rainald | September 2, 2007

Nun es handelt nur um eine “Projektförderung“, aber es ist irgendwie ein klassisches Beispiel:

Projekte  -  Kultur NRW

Projektförderung “Jazz”
Die Förderung beginnt im Januar 2008.
Folgende Ensembles / Künstler werden gefördert:

Mehr:

Erschienen unter: Jam Session, Musik, Soziologie |

9 Kommentare zu “Die deutsche Jazzförderung at its best”

  1. siggi schreibt:
    September 2nd, 2007 at 23:07

    Cedar Walton hat bestimmt mal ne Woche im Ruhrpott verbracht. Und Bad - hm - erinnert doch stark an Betburg-Hau. Harris, Harris da war doch was. Damals hoch über dem Rheinland. Terrasson: alter Name im Rheinland, stell Dich nicht so an. Alles nur eine Frage wieviel Oberstudienräte im Gremium sitzen. Flugs kanibalisiert sich der Besatzerenkel und praktiziert vorauseilenden Kulturgehorsam…

  2. markus schreibt:
    September 3rd, 2007 at 02:33

    nenn dich doch ronald shyckes

    dann klappts auch in NRW !

  3. Rainald schreibt:
    September 3rd, 2007 at 08:51

    Bitte, meine Herren Jazz ist die originäre Kultur des amerikanischen Negers und bedarf der vorurteilsfreien Förderung gerade in Ostwestfalen- Lippe-Schaumburg

  4. siggi schreibt:
    September 3rd, 2007 at 09:37

    Ah, verstehe. Das ist die Dialektik der Emanzipation, deren Mittler, der Gremienstudienrat, zwischen Liebesentzug und emanzipatorischer Förderung, den lokalen Kleinkulturimperialisten in seine Schranken weist. Geradezu ein Foucoultscher Akt entlarvender Strafe! Und dann die subtile Ironie, einen in Berlin geborenen, nicht-Neger zu erwählen (Hr. Terrasson), der den Boden dieses Landes nur gegen Geld betritt. Hut ab!

  5. Huflaikhan schreibt:
    September 8th, 2007 at 16:00

    Das ist ja ein Riesenquatsch. Ich verstehe diese Förderungsform nicht und auch nicht das, was gefördert wird.

  6. Rainald schreibt:
    September 9th, 2007 at 22:29

    Na dann sind wir doch alle einer Meinung! Den nachsten Etat highjacken wir, jawoll.

  7. Hufi schreibt:
    September 14th, 2007 at 07:21

    Ja klar, aber was, wenn den Etat ein zugereister Pole mit deutscher Staatsbürgerschaft, evangelischen Glaubens, im hintersten Ostwestfalen lebend, bekommt. Also jemand wie Sting? Dann stehen wir aber dumm da, oder?

  8. Rainald schreibt:
    September 14th, 2007 at 18:38

    Nicht, wenn er ordentlich swingt. Oder vielleicht dann erst recht…

  9. siggi schreibt:
    September 14th, 2007 at 18:45

    Genau. Metamässig muss die Verarsche wenigstens swingen. Amis in NRW zu fördern ist flach im tiefsten Sinne des Wortes.

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