
Von Zeit zu Zeit packt es mich und dann ergebe ich mich meinem Schicksal. Ich übe mal wieder Cycles. Ein kleines pdf und ein BiB file gibts hier zum download
So einen Satz höre ich gerne und nehme ihn zum Anlaß dieser kleinen Fotostudie. Man verzeihe mir, beinahe ausschließlich die Damen abgebildet zu haben, aber war das alte Weib vor dem Spiegel nicht lange Allegorie für die Eitelkeit?
Der abendliche Besuch der Viertelspizzeria brachte noch eine tiefe Einsicht in des Volkes Seele: auf emotionaler Ebene ist die Polonaise das Woodstock der einfachen Gemüter.
P.S. Bin mir garnicht mehr sicher, ob Woodstock und simple Emotionalität so gegensätzlich sind.

Nach Jahren mal wieder auf einer “ordentlichen” Session gewesen, nur mit der Kamera bewaffnet.
Wie ein Kriegsheimkehrer begrüßt worden. Ohne Klarinette erscheinen ist äquivalent zur Ampution eines Beines. Mitleidige Fragen, ob ich überhaupt noch spiele. Nach vier Stunden Unterricht und mit sich langsam entspannender Gesichtmuskulatur eine blöde Frage. Die Heroen des Abends in der Gallerie.
Die Formensprache, die Symbole der zeitgenössischen Kunst sind ja nicht leichter zu erschließen als die der Musik. Mir bleibt vieles fremd, aber die eigen Beschränktheit ist ja kein Kriterium. Aber das Schielen auf die Verwertbarkeit, Jünglinge und Maiden, Anfang Mitte Zwanzig, die für die Wiederenkennbarkeit ihren Ausdruck reduzieren, immer die gleichen Ideen und Inhalte durchspielen: Mutlos. Weder verspielt noch wild, bestenfalls MTV kompatibel cool.
Via Klick aufs Bild in die Gallerie.