Welch angenehm reißerische Überschrift. Aber nicht zuviel versprochen. Aus der reichlich eingehenden Fanpost zeichnet sich ein gesteigertes Interesse nach intimen Einblicken in mein Leben ab. Da ich schließlich kunden- und werbeorientiert arbeite hier der final cut: Rainald beim Sortieren seiner Steuerunterlagen (1,2mb). Für Fetischisten fake ich noch ein wenig Bassklarinette überpolieren. Mach das traffic? Bestimmt.
Alles verdaut und nicht zuviel verdrückt? Papas, Mamas und die eigenen Neurosen durchlebt und verstanden, daß Weihnachten nicht Nähe bedeutet? Dann wäre ja wieder Zeit für das Wesentliche, wenn man nur wüßte was es ist.
Auf keinen Fall wesentlich sind die guten Vorsätze, die schon mit dem knüddeligen Geschenkpapier in der Restmülltonne wanderten. Also stellte sich mit Heftigkeit die Frage: Was tun. Die Steuer 2004 ist ein gutes Projekt für die ersten Tage 2007. Es ist namlich mitnichten so, daß der muntere Selbständige freudig und zeitig seine Steuerpflichten erledigt und denkt: Fein, wenn ich meine Steuern pünktlich bezahle, kann Vater Staat mehr Kindergärten und Eurofighters bauen. Er trödelt und wartet, läßt Briefe ungeöffnet in der Ablage vermodern. Baut doch die Kindergärten und die Eurofighter von meiner Tabaksteuer. Die Zahlungsauforderung des Finanzamtes über 1.985,-€ zeigt ihm mal wieder, daß der Schmerz und Angst viel stärker sind als Freude und Pflichtbewußtsein.
“Zuerst muß man ein paar Taler sparen. Die tut man auf die Bank. Ersparnisse erfreuen das Herz des Bankdirektors. In seiner Freude legt er noch etwas dazu…..” ( Onkel Dagobert über das Reichwerden)
Phrasierung ist der kleine Bruder des Rhythmus.