Monthly Archives: November 2006

Netzwerkern sei Dank

Ich habe heute die erfreuliche Pflicht zu Danken und das hohe Lied der unkalkulierbaren Nebeneffekte des Webs zu singen.
Der erste Dank gebührt natürlich Siggi, der nicht abließ und mich zum bloggen brachte.
Der zweite Dank geht nochmal an Hufliakhan der mich zum Schreiben für die nmz verpflichtete.
Schließlich an die Damen und Herren von dm, die das Geschriebene mit Wohlwollen lasen, und mich jetzt nach Karlsruhe eingeladen haben zur Perspektivbersprechung Zufunftsmusiker 2007. Morgen früh um 06.22h werde ich den unvergleichlichen Bundesbahnservice genießen um 09.00 in Karlsruhe anlangen. Was dann kommt wird mein Einstieg in die Meetingkultur des jungen 21. Jahrhunderts und auf jedenfall ein interessanter Tag in meinem Leben

Zungengrundmandelgenesungssuppenrezept

Das Thema Magenspiegelung ist enorm hip in der Blogosphäre, und natürlich reißt es mich schier in Stücke, daß ich da nicht mithalten kann. Sogar mein akuter Infekt ist völlig untrendy. Mein entzündetes Organ heißt Zungengrundmandel, und bis gestern hatte ich keine Ahnung, daß sie existiert.
Nun ist so eine Krankheit für vieles gut, man liest, zappt, und pflegt sich. Zur Pflege eines jeden Infektes gehört natürlich ein Hühnersuppe, damit bin ich dann mal wieder beim Kochen.
Ein richtiges Huhn bekommt man natürlich nicht um die Ecke. Und heute war ich auch nicht auf dem Markt oder beim Bauern, also müssen vier Keulen vom Türken reichen. Die werden gewaschen und im kalten Waser nur mit Salz aufgesetzt. Das Grün von einer Stange Poree, zwei ganze Möhren, was an dem Fenchel nicht weiß ist, zwei Zwiebeln die halbiert gebräunt werden, ein Petersilienwurzel, all das bereite ich vor, während die Hühnerbeine langsam zu köcheln beginnen. Nun haben sie wieder meine ungeteilte Aufmerksamkeit, denn ich bin einer von denen, die die Suppe abschöpfen. Langsam bis die Suppe klar ist nehme ich mit der Schaumkelle immer wieder den grauen Schaum ab, bis das Wasser beinahe klar vor sich hin simmert. Dann füge ich da Gemüse hinzu, und erst dan Gewürze: Ein Dutzend Pfefferkörner, drei Nelken, drei Lorbeerblätter, und weil ich es für gesund halte, heute ein großes Stück Ingwer in eine Menge Thymian.
Auf den kleinen Bräter hebe ich mit letzter Kraft- Antibiotika laugt so aus- den tonnenschweren Deckel, und stelle das Feuer klein. Nun kann ich für eine dreiviertelstunde wieder ins Bett kriechen. Dann sind die Hühnerbeine gar und können vom Knochen gelöst werden. Das ausgekochte Gemüse schmeiße ich weg. Ich ersetze es mit dem weißen von Porrèe und Fenchel, zwei kleingeschnittenen Möhren, einen ordentlichen Stück Sellerie und einem Kilo Linda. Dann vergehen noch einmal zwanzig Minuten und es ist fertig, das jüdische Penicillin.

Lehrer abklatschen

Otto hat die Gewalt an der Schule zwar noch nicht am eigenen Leib erfahren, ist aber dicht dran.

Leo

Im Print

Dank Dr. Hufner gibt es meine Zukunftsmusikerelebnisse und sowie eine Schlußbetrachtung gedruckt zu kaufen. Aber für alle anderen auch online bei der nmz.

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