Das Wochenende ging so vorbei, nur schrauben,biegen, kleben, zusammensetzen, auseinandernehmen, aber gleich, um Punkt drei Uhr, da stoß ich wieder ins Horn. Dann isses fertig.
woll.
Das Wochenende ging so vorbei, nur schrauben,biegen, kleben, zusammensetzen, auseinandernehmen, aber gleich, um Punkt drei Uhr, da stoß ich wieder ins Horn. Dann isses fertig.
woll.
Zu den Schätzen aus der Bibliothek meines Vaters gehört ein Kochbuch mit dem schlichten Titel “Das große Buch der chinesichen Kochkunst”. Es umfasst beinahe vierhundert Seiten und wiegt gut dreiviertel Pfund. So manches mal wollte ich einem Chinaimbissmann auf den Kopf semmeln, um ihn an die große kulinarische Tradition seiner Heimat zu erinnern. Es unterscheidet auf den ersten Seiten gut vierzig verschiedene Garmethoden, allein sechs Arten in Wasser zu kochen. Der normale Chinakoch… ach lassen wir das. Kommen wir zum Lob.
Ich weiß nicht mehr genau, was meine Neugier erregte, wahrscheinlich waren es die typischen, putzigen Rechtschreibfehler. Jede Menge davon. Ein echter Eyecatcher. Die Karte war nicht durchnummeriert- ich esse immer die 69- und es gab kein Hühnerfleisch süß-sauer. Da habe ich es mir einfach mal gemerkt.
Das war gut gemerkt! Obwohl uns ein kleiner Zweifel kam, als wir das menschenleere Lokal betraten. Mich zumindest für einen Augenblick. Es gibt drei Karten. Eine grüne mit dem üblichen Chopsueygemüseunfug, eine rote für neugierige Menschen und eine für Chinesen. Wir bekamen die rote und bedanken uns hiermit bei Frau Hui für ihre Menschenkenntnis. Dreierlei suchten wir mit ihrer Hilfe aus: einen Salat aus Gurke, Karotte und Glasnudeln, mit einem dunklen Dip, leicht scharf und einer Ahnung von Ingwer, Schweinefleisch mit Gurke, und gebratenen Tofu mit Hackfleisch und schwarzen Bohnen. Drei scharfe Gerichte, aber jedes hatte einen eigenen Geschmack, der Salat rauchig, das Schwein süßlich, der Tofu kräftig würzig durch die fermentierten schwarzen Bohnen. Frau Hui zeigte uns vorher in einem Kochbuch wie unsere Bestellung aussähe und beriet uns mit unaufdringlicher Freundlichkeit. Da werde ich jetzt öfter essen.
Track 21
Friedrich-Ebert-Str. 43
40210 Düsseldorf
Tel: 0211 830 2122
Gestern, am Independence day, feuerten Astronomen eine Kupferkugel namens Deep Impakt auf den KometenTemple. Ich wünschte mit weniger Hollywood und mehr Peterchens Mondfahrt.
WDR5 berichtet der komet bestehe aus Wasser, Kohlenmonoxid und “unbekannten Stoffen”. Hier wünschte ich mir mehr Chemieunterricht und weniger Märchenstunde.
Das Hubbleteleslop fotographierte auch den Einschlag von Schoemaker/Levy9 auf den Planeten Jupiter.
P. S. Die Bilder sind mit firefox nicht zu sehen……
Es tobt der alte Streit: Evolutionisten versus Kreationisten. Er geht in die nächste Runde. Entwickelte sich das Auge Schritt für Schritt, oder hatte Gott einfach jede Menge guter Ideen? Da Darwins Theorie nicht arm an Lücken ist, derer er sich voll bewußt war, haben es die Anhänger des Schöpfungaktes leicht zu nörgeln und auf Unstimmigkeiten hinzuweisen. Wer Darwin Glauben schenkt und trotzdem soetwas wie einen Beweis haben möchte, dem sei Avida zum download empfohlen. Evolution auf der Festplatte. Optisch erinnert Avida zwar an ein Defragmentierungsprogramm, aber wenn man mal einen entspannten Nachmittag hat, kann man sich den Spaß mal gönnen.