Monthly Archives: August 2004

Improvisierte Musik

Kommen wir mal zum wesentlichen und setzen die Reihe der Visitenkarten fort. Hier spielt die

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Das war Anfang des Jahres in Köln- Mülheim, in einer Kirche deren Heizung nichts hergab. 12 Grad. Das Ensemble besteht aus den Herren Schückens- Becker- Carter- Kugel und der Soundfile demonstriert eine der Stärken improvisierter Musik: Aus dem Wirren in die Ordnung, Stimmung manifestiert sich und verklingt. Wegen solcher Momente lebe ich gerne.

Das Schreiben und das Lesen, ist nie mein Fach gewesen

Nachdem ich an anderer Stelle einiges über die Rechtschreibreform und über das Betrachten von Details gelesen habe komme ich nicht umhin auch mal die Tasten zu streicheln.
Ich mache es auch ganz kurz: Dem Universum

Nebel

ist es egal wie wir schreiben. Hauptsache wir verstehen uns. In diesem Sinne bin ich für jegliche Reform, die das Erlernen und das Handhaben unseres besten Werkzeugs ermöglicht. Ich bedinge mir aber das Privileg aus, für die nachfolgende Generation als altmodisch zu gelten, so wie meine Großmutter mit einem Gemisch aus Süterlin und lateinischen Buchstaben gnadenlos alle Briefe mit “4 Düsseldorf” adressierte. Sie kamen an, auch als wir schon fünfstellig waren.
Nachdenklicher als der Inhalt der Reformen, oups das Wort, macht mich die Form des Diskurses und die Einstellung zur Utopie: kleiner der Entwicklung. Das bringt mit ja glatt auf eine neue Kategorie. Meine Utopie….

Antidot

Sozusagen als Gegengift zum schon zitierten Bloggergrillen, spazierte ich am späten Nachmittag nach Himmelgeist, zum dortigen Schützenfest. In diesem kleinen Viertel ist das Brauchtum sozusagen überschaubar und die Prinzipien der Sozialisation liegen offen: Wenn Omi mir 10 Runden auf dem Karussel bezahlt, muß das ja ne prima Sache sein. Ab 12 gibts Uniform und Ehrenzeichen, klare Hierarchien und gediegene Wortwechsel an der Pinkelrinne. “Männer, wir gehen jetz an den Tresen!”
Positiv: Der Schützenverein ist ein Refugium frei vom Marktgesetz der Optik. Alter und Aussehen egal. Eigentlich war ich ja dorten um meinem Kumpel Slomo, Posaunist zu belauschen, wie er dort die Leitkultur unterwandert. Der war aber schon fertig, so daß uns nur das Jammern über den Preisverfall im Sommerbrauchtum blieb.

Input- Output

Gerade erwacht, gestern Nacht, 1. Düsseldorfer Bloggergrillen, auf Siggis Dachterrasse. Natürlich wäre es für diesen Text besser gewesen, ich hätte ihn sofort in die Tasten gehauen, aber mir war so kalt….
Immerhin kam mir so zwischen Oberbilker Markt und Heerstr der Untertitel für dieses Projekt, den ich hiermit verkünde: Zweifeln in D. Zweifeln als Werkzeug, ich tippe also bin ich. Und wenn Denke und Psyche so funktionieren, brauch ich mich in Zukunft nicht dafür entschuldigen.

MP3 Skizzen

So langsam komme ich in die Gänge. Das letzte Jahr habe ich mich viel mit Orchestersamples und ihren Möglichkeiten beschäftig und hier sind drei Fingerübungen. Mit diesem Werkzeug kann man zwar nicht die Welt neu erfinden, aber für viele Anwendungen einfach billiger als die Bamberger Symphoniker.

Brandenburger Tor 1,14 mb

Anschleichen 858 kb

Tremolo 437 kb

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