Mal Klassik transkribieren?

Transkribieren ist wohl das mächtigste Werkzeug, das einem Musiker zur Verfügung steht, auch wenn es nicht so viel benutzt wird, wie es sollte.

“A magical thing happens when you listen to a recording of your favorite player and begin to play along with the record. It’s almost as if an unconscious transformation takes place, an instant instruction through aural osmosis. Simply by sitting by the speakers with your instrument and taking in those sound waves, you can instantly imitate that player’s unique musical style.Ironically though, many of us miss this connection because we have tunnel vision on the music theory. Somewhere along the way, we’ve picked up this mentality that you learn the notes in one place and get the style from another. Chances are you’ve even heard someone describe musical style with words while teaching improvisation: “bend that note, lay back on the time there, ghost those notes, play with a brighter sound, tongue those notes shorter, put some edge on it!” These phrases give you a general target to aim at, but when compared with the actual sound, these verbal descriptions continually fall short of the intended target.” Weiterlesen bei Jazzadvice.com

Bei einem Spaziergang die vergangenen Tage, fragte ich mich, wieso es unter Klassikern nicht so verbreitet ist, oder wird es überhaupt betrieben? Gedacht- getan.  Wenn man schon einmal einer mittenlastigen 50ger Jahre Aufnahme ihr Geheimnis abgerungen hat, ist es recht leicht, und wenn man den Einstieg in das Transkribieren sucht, ist es ein guter Weg. Hier die Früchte einer unterhaltsamen Viertelstunde.

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Crusell-Klarinettenquartett, c moll, Allegro molto agitato
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Treffen aller Betroffenen im Rhenania 6.1

 

 

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Frank Köllges hat zugehört

Das Schöne ist: hier bin ich ungefragt. Das schreckliche ist das Gehen eines anderen Wanderers, Frank Köllges hat den Kampf mit dem Krebs verloren. Er starb am 01.01.2012.
Manchmal mache ich das Gedankenexperimet, um mir die Wichtigkeit einer Sache klarzumachen, und stelle mir die Welt ohne sie vor, aber immer nur bei Sachen, nie bei Menschen.
Andere, deren Beziehung enger und länger war, werden anderes sagen oder schreiben.
Ich denke die letzten Tage viel über Franks Art zu hören nach, die für mich besonders war. Nicht sein gutes Gehör meine ich, sondern jene Fähigkeit empathisch zu hören,  nicht was der Solist kann, sondern was er fühlt und will. Frank hat für mich den Kern eines Musikers gehört, das Potenzial wahrgenommen, den eigentlichen Grund des Spielens und improvisieren Wollens. In diesem Radius seiner Aufmerksamkeit habe ich mich immer geborgen und unterstützt gefühlt, und so oft Musik gespielt, die ich anderswo nicht hätte klingen lassen können.

Einmal jedes, nur einmal.
Einmal und nicht mehr. Und wir auch
einmal. Nie wieder. Aber dieses
einmal gewesen zu sein, wenn auch nur einmal:
irdisch gewesen zu sein, scheint nicht widerrufbar.

(R.M.Rilke Die neunte Elegie)

Jungbluth entsorgt

Habe heute meine Axel Jungbluth Harmonielehre in den Mülleimer geworfen. Ein gutes Gefühl.

“Four” by Miles Davis as played by Sonny Rollins

A Night At The Village Vanguard:

Der zweite Chorus ist noch nicht ganz komplett, to be continued

four-chorus1.mp3

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Download sonny Rollins plays Four Bb

Download sonny Rollins plays Four C

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